Wer ist Humanist?

Humanistische Werte fußen auf humanistischem Denken, das langsam religiös gebundenes,  unfreies Denken ablöst

  1. Der Mensch steht im Zentrum (und nicht Gott). Dadurch entsteht eine andere
    Welt, als die religiös dominierte, die heute noch immer die Gesellschaft prägt.
  2. Individuelle Freiheit ist das höchste Gut – das bedeutet ein selbstbestimmtes und selbstverantwortetes Leben mit sozialer Verantwortung und Mitmenschlichkeit.
  3. Eine friedliche Gesellschaftsordnung ist notwendigerweise säkular: Religiöse tolerieren im besten Fall andere Religiöse, aber Säkulare haben die Möglichkeit eine Vernunftlösung zu finden, die für alle einsichtig ist und echten Frieden schafft. Säkularität behandelt alle Weltanschauungen gleich. Sie trennt Staat und Religion.
  4. Voraussetzung für diese Werte ist eine funktionierende Demokratie mit Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und pluralistischen Medien
  5. Voraussetzung ist ferner die Liebe zur Wahrheit, der Vorrang von rationalem und wissenschaftlichem Denken vor Dogmatismus und Esoterik vor allem im Bereich des menschlichen Zusammenlebens. Das schließt aber keineswegs Spiritualität im Sinne Einsteins aus (Bewunderung des Universums, tiefe Beziehung zur Natur etc.)
  6. Humanistisches Denken kalkuliert die Fehlerhaftigkeit des Menschen mit ein. Kategorien wie Sünde, Schuld und Sühne kommen im Humanismus nicht zum Tragen.
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