Aus Anlass der Regierungsbildung aus Sicht der Humanisten:

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Anzug

  1. Eine Regierung ist kein Fortschritt, deren „Veränderungen“ darin bestehen, das Rad der Zeit zurückzudrehen.
  2. Eine Regierung, die „nicht streitet“ ist kein Fortschritt, sondern eine Gefahr, da offenbar kein Interessensausgleich mehr stattfindet. Selbstverständlich muss Streit in einer Koalition stattfinden dürfen, wünschenswert ist ein „Streit mit Kultur“. Der beruht auf Achtung und Respekt dem Anderen gegenüber.
  3. Eine Regierung ist kein Fortschritt, wenn sie nicht in der Lage ist, auch die Interessen von kleineren Gruppen und Minderheiten zu berücksichtigen. Die eigenen Interessen brutal durchzusetzen ist keine Kunst, wenn man an der Macht ist. Es zählt also der Generalkonsens und nicht der Mehrheitskonsens.
  4. Jede Entscheidung muss sich an Menschenrechten und Menschenerträglichkeiten messen lassen. Humanismus verlangt nach Liberalismus, Egalitarismus, Individualismus und Säkularität. Wie wir in der Welt sehen, ist nichts davon selbstverständlich. Täglich werden Menschenrechte einem erfundenen neuen „Feind“ geopfert.
  5. Religion einfach weglassen! Wer sich der Illusion hingibt, dass Religion ein fester Felsen ist, auf den man eine friedliche Gesellschaft aufbauen kann, irrt gewaltig. Religionen gibt es tausende, Wirklichkeit nur eine. Die „Wahrheit“ der Religionen hängt davon ab, wer an der Macht ist, die Wahrheit (der Wirklichkeit) ist für alle Menschen gleich.
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